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unbemerkte Plastikkäufe

 

Das war nun das dritte Mal, das eine Brotverkäuferin aus der Routine heraus mein Brot in eine Plastiktüte steckte, obwohl ich mehrmals laut und deutlich um eine Papiertüte gebeten habe. Geschnittenes Brot kommt eben in eine Plastiktüte! Wie oft am Tag führen die Verkäuferinnen das ohne Nachzudenken aus? Wie oft und wie viel kaufen wir alle Produkte in Plastik verpackt, ohne, dass uns das überhaupt bewusst ist? Und vor allem, ohne, dass uns in den Sinn kommt, nach einer Aklternative zu schauen.

Ich kaufe nun seit fast 5 Wochen ohne Plastikverpackungen ein; bei jedem Einkauf ist mir das Thema in jeder Sekunde präsent. Und trotzdem: Nach der Überlegung, welche Sorte Mandelcreme im Glas ich kaufen möchte, wird mir beim Gang zur Kasse plötzlich bewusst: Der Gedanke die Probierpackung zu nehmen, damit ich nicht in zwei Tagen das Riesenglas verputze, war zwar clever, aber bei dem Gedankengang habe ich spontan vergessen, dass diese aus Plastik besteht. Also keine Mandelcreme.

Beim Umzughelfen schenke ich mir unbewusst Orangensaft ein, um nachher das Tetrapack zurückzustellen und ... da erst fällt der Groschen.

18.3.13 18:07


Plastikträume II

In meinem Schlafzimmer werde ich von direktem Sonnenlicht geweckt. Unheimlich hell ist es vor den Augen, als ich die letzten Traumsequenzen erinnere:

Es gibt zukünftig ein Verfahren, bei dem man aus Plastikkleinstteilen kleine Microchips bzw. Micoplättchen zusammensetzen lassen kann. Dabei wählt man Farbe und Größe der einzelnen Plastikteile und das Muster, zu dem die Stücke auf dem Chip unter einem Lichtmikroskop zusammengesetzt werden. Das Licht, dass sie bestrahlt, lässt die Plättchen in den wunderbar bunten Farben des Plastiks leuchten. Legt man diese zum Schlafen auf das Auge, entwickeln sich die Träume je nach Farbwahl und -muster. Nee, ist  klar...

17.3.13 17:58


Plastikcodes-Wissen, was man kauft

Die Plastik-Recycling-Codes

 

Der amerikanische Kunststoff-Informationsdienst IDES hat 1988 eine Kennzeichnung definiert, mit der man viele Kunststoffe leicht erkennen kann. Ihr ursprünglicher Zweck ist, dass Kunststoffe (und auch andere Materialien) sortenrein wiederverwendet werden können.

 



Die Bedeutung der Plastik-Codes

  • 01 PET – Polyethylenterephthalat: Getränkeflaschen, Schläuche, Folien

  • 02 PE-HD (HDPE) – Polyethylen hoher Dichte (High Density): harte Behälter, Flaschen, Abfalleimer, Benzinkanister, Flaschen, Lebensmittelverpackungen, Spielzeug

  • 03 PVC / V – Polyvinylchlorid: Fenster, Rohre, Bodenbeläge, Rollläden, Kunstleder

  • 04 PE-LD (LDPE) – Polyethylen niedriger Dichte (Low Density): Folien, Tüten, Taschen, Tuben

  • 05 PP – Polypropylen: Haushaltswaren, Koffer, Gerätegehäuse, Spielzeug, Lebensmittelverpackung, Stoßfänger

  • 06 PS – Polystyrol: Dämmmaterial, Haushaltswaren, Spielzeug, Lebensmittelverpackung, Geschirr

  • 07 O - andere Kunststoffe (Other)

Vor allem die Kunststoffe mit den Codes 1,3 und 6 stehen in der Kritik, weil sich aus ihnen gesundheitlich bedenkliche Chemikalien wie Weichmacher und Farbstoffe auslösen können.

Bei Kontakt mit Lebensmitteln oder Verwendung in Kinderspielzeug gelten die Codes 2 und 5 als unproblematischer.



Beim Recyclingcode 7 ohne weitere Angabe ist die Art des Kunststoffs – und damit ein eventuelles Risiko – für den Laien nicht zu erkennen.

Lebensmittelverpackungen

Kunststoffe, die für die Verpackung von Lebensmitteln geeignet sind, können zusätzlich mit nebenstehendem Logo gekennzeichnet sein.

 




Plastik-Recycling-Code-KompostierbarBio-Verpackungen

Gegenstände oder Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen werden durch das Keimling-Logo gekennzeichnet (Bild Links).

Sie können kompostiert bzw. dem Biomüll zugeführt werden.



http://www.biobay.de/artikel/plastik-recycling-codes

16.3.13 18:43


Bauen mit /aus Müll

Bei meinen Recherchen entdecke ich immer wieder Projekte, die mich zum Staunen bringen. So zum Beispiel dieses hier (Leider bin ich noch immer nicht in der Lage Videos hochzuladen, deshalb wieder nur der Verweis auf die Linkliste):

 

 


 

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article108962300/So-baut-man-Haeuser-aus-Muell-in-Guatemala.html

Auf der Seite der WELT.de finden sich auch weitere empfehlenswerte Artikel und Videos.

 

 

14.3.13 18:12


Einwegplastiktüten...

http://www.presseportal.de/bild/22521-logo-pressemitteilung-deutsche-umwelthilfe-e-v.jpg

 

http://www.notopia.net/wp-content/uploads/2012/10/mehrweg-statt-einweg.png
 

Pressemitteilung

12.03.2013, 12:05 Uhr

Deutsche Umwelthilfe fordert Abgabe auf Plastiktüten

Deutschland muss Vorreiterrolle zur Vermeidung von Kunststofftüten übernehmen

Berlin, 12.3.2013: Plastiktüten verschwenden wertvolle Ressourcen und schaden der Umwelt. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) setzt sich deshalb für eine Reduzierung des Einwegprodukts ein und fordert die Einführung einer Abgabe in Höhe von 22 Cent pro Plastiktüte. Deutschland zählt zu den Spitzenreitern beim absoluten Tütenverbrauch und muss deshalb im Kampf gegen die Plastiktütenflut in Europa eine Vorreiterrolle einnehmen. Dass nationale Initiativen dringend notwendig sind, macht die aktuelle und wenig zielführende Diskussion auf EU-Ebene deutlich. Die EU-Kommission hatte vor kurzem ein Gesetzesvorhaben des Umweltkommissars Janez Potocnik zur dauerhaften Reduktion des Plastiktütenkonsums ausgebremst. 

 
http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3049
 
 
 
Sehr empfehlenswerte Seite zum Weiterlesen!!

 

13.3.13 20:05


Hurra Ökobilanz!

Warum nur stellt die sich so an mit dem Plastik? Pappe, Glas verbraucht in der Ökobilanz bei der Herstellung doch so viel mehr Rohstoffe! Für Plastik werden keine Wälder abgeholzt und außerdem wird doch alles wiederverwendet...! Zu viel Informationen, immer wieder neue Faktoren in Sachen Ökobilanz zu beachten: Rohstoffverbrauch,Herstellungsprozesse, Transportwege, Entsorgung oder Recycling. Nur eine Übersicht als Beispiel:
 
UMWELTFORSCHUNGSPLAN DES
BUNDESMINISTERIUMS FÜR UMWELT,
NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT
- Umweltplanung, Ökologie -
Zwischenbericht zum Forschungsvorhaben 296 92 504
 

 
Und am Ende schneidet eigentlich nichts wirklich am Besten ab. So wenig Verpackung wie möglich - lautet die für mich überzeugenste Devise nach den unzähligen Berichten, die ich gelesen habe und von denen ich es dem Blog erspare sie alle zu veröffentlichen. Aber in Sachen - schließlich haben wir doch den gelben Sack.. zumindest eine Übersicht (von vielen):

 
 http://www.duh.de/uploads/media/DUH-Hintergrundpapier_Getraenkekartons_171011.pdf
 
Wer mehr lesen möchte, auch spannend:
 
http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/IFEU%20Handreichung%20zur%20Einweg-Mehrweg-Diskussion%20%2813Juli2010%29.pdf

Oder IFEU-Heidelberg in der Linkliste

 

 

13.3.13 18:55


Alles Nudel, oder...

Erst das Müsli, dann die Nudel... Es gibt sie oft eben doch die Produkte in Nichtplastikverpackung. Also komme ich nun wohl auch in den Schleichwerbungsbereich, oder aber eher Offensivwerbungsbereich: Wer unter den Plastiknichtkäufern Nudeln kaufen möchte, kommt wohl an Barilla nicht vorbei. Alle Varianten von Spirelli bis Spaghetti zu finden.

 

 

 

ABER:

Das große ABER kommt natürlich trotzdem bei der Frage nach der Ökobalance. Zu Herstellung und Recycling von Papier, Metall, Glas und Plastik und deren Einfluß auf die Umwelt im Vergleich lese ich im Moment viel und die Informationsberge häufen sich. In Häppchen werde ich sie auch hier im blog so langsam ansammeln. Fazit ist natürlich schon vorher, grundsätzlich so wenig Müll wie möglich zu verursachen. Vermeidet man Plastikverpackungen tut man dies automatisch schon um gefühlte 90%, so meine Erfahrung nach den ersten 3 Wochen. Mein Müllrausbringen ist zumindest auf die grüne Tonne beschränkt.

 

 

 

11.3.13 14:38


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