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Warum am 5 Tag schon so genervt?

Samstag abend-21Uhr:
Es riecht sooo verlockend lecker aus der Küche, orientalisch. Aber zum Einkauf dazu stand der gesamte Küchentisch mit Plastiktüten voll und der gelbe Sack ist nachher am überquellen. Also bin ich raus! Ich beiße von meinem zweiten Kohlrabi ab. Ich mag frisches Obst und Gemüse, sehr sogar und außerdem habe ich mir beim (Bio)-Bäcker heute einen überdimensionalen Schokoladenkeks gekauft. Und keiner hat mich daran gehindert in den bisherigen 5 Tagen leckere Gerichte zu kochen. Das wäre nur eben sehr zeitaufwändig gewesen: meine gewohnten Kochrezepte hätte ich nicht einfach ohne Nachzudenken kochen können. Ich hätte mir Gedanken machen müssen und mit meiner noch in den Kinderschuhen steckenden Onlinemedienarbeit, einem Leben und einer Arbeit neben diesem Projekt war mir das zu anstrengend.
    5 Tage rohes Gemüse, Obst, Brot und Haferflocken, 1x vegetarische BioKantine, die erste in Kiel (sehr sehr zu empfehlen, aber ich schwanke noch, ob Essen gehen in meinem Vorhaben nun eigentlich ok ist, oder nicht). Das klingt einerseits nach Diät, andererseits hatte ich doch nun wirklich nichts im eigentlichen Sinne zu leiden. Warum also bin ich trotzdem bereits am 5 Tag unglaublich genervt?


Warum also hat noch niemand geschrien:

Tolles Vorhaben, da mache ich mit! ?

    Eben, das ist anstrengend! Gewohnheiten zu brechen ist anstrengend. Irgendetwas bei 80% meines Tagesablaufs bleiben genauso wie immer, aber der Kopf fährt Karussell und dreht sich um Plastik. Das ist spannend, verbraucht aber auch viel Energie und Aufmerksamkeit. Vielleicht liegt es auch an der Formulierung OHNE. Das deutet auf Verlust hin.  Die 7 Wochen Ohne Aktion der evangelischen Kirche lautet dieses Jahr „7 Wochen Ohne Vorsicht“ mit dem Motto - Riskier was! Darin steckt vermehrt der positive Gedanke, etwas Neues zu riskieren. Auch in der Suchtprävention spricht man eher von einem „Stattdessen“, als einem „OHNE“. Ich mache also mit bei:


Sieben Wochen Einkaufen mit Jutebeutel und frischen Zutaten, Kochen mit Zeit und Geduld, Gesprächen und Gedanken mit Sinn und Zweck und Kohlrabi!

Ps. Die als sonntags in Ruhe gekochte Kürbissuppe    fällt beim Blick in den Gewürzschrank entweder weg, oder wird kulinarisch andersartig, nur mit Salz gekocht:-(

Jetzt muss ich wirklich dringend zum Markt!

17.2.13 13:44
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


josi / Website (17.2.13 15:29)
tolle Idee!
Ich würde gerne mitmachen aber meine Familie würde mich umbringen gg


(20.2.13 12:43)
super idee!


Annelie (20.2.13 21:20)
Sag mal, gibt's nicht auf dem Wochenmarkt Salat ohne Plastikverpackung? Also, wenn man drauf besteht, dass die einem keine Plasitktüte in die Hand drücken? Zumindest bei uns "auf dem Land" gab's "damals" (sooo lange bin ich da ja nun auch wieder noch nicht weg ;-) zumindest Kopfsalat immer unverpackt...

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