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Leere Wohnung??

Von hinter mir höre ich den Kollegen: “ Sag mal, ich hab mal darüber nachgedacht, das geht doch nicht, oder?” “Lies meinen Blog, dann weißt du, was geht und was nicht. Denn darum geht es eigentlich”. Ganz im Sinne des Blogeintrags, den ich aus Versehen gleich zwei Male gelöscht habe (jetzt ist der eben raus) ging es in der ersten Woche mit dem Vorhaben, mal zu versuchen, alle in Plastik eingekauften Produkte im Alltag zu meiden, darum, mir bewusst zu werden, was dann eigentlich alles unter plastikverpackte Produkte fällt, wo Alternativen wären, wo nicht. Viele Produkte beachtet man ja im Alltag gar nicht mehr so richtig.

Einen Abends lag ich z.B. im Bett und habe mir meine Wohnung vorgestellt, wie sie aussehen würde, wenn ich nur beim Kauf nicht in Plastik eingepackte Produkte darin hätte: Im Schlafzimmer liege ich auf einer Wolldecke gebettet auf dem Boden. Neben mir ein paar Bücher, rechts von mir der massive Holzkleiderschrank, den wir in meiner Kindheit als Familienevent in einem wunderschönen Speicher, in dem alte Möbel aufbereitet wurden, gekauft haben. Der Speicher und all die gut riechenden Möbel sind mit noch heute genau vor Augen und in der Nase. Dann gibt es noch ein paar Körbe, Vasen und einen Wäschekorb und einen geerbten Schreibsekretär.

Im Wohnzimmer sitze ich auf zwei Decken mit Kissen im Rücken auf den Dielen, ein leerer Schrank (die armen Menschen, die beim Liefern im Treppenhaus steckenblieben und dabei einen Spiegel zerbrachen, das Treppenhaus war klein - nicht der Schrank so groß) und eine Truhe, ebenfalls aus so einem wunderbaren Laden, neben mir, ein paar schöne Kerzenleuchter auf dem Boden vor mir und zwei große hölzerne in der Ecke, bisher allerdings jeweils ohne Kerzen, versteht sich. Ein paar selbstgesammelte Naturandenken liegen wahllos als Katzenopfer in der Gegend herum. Lässt sich sicher gut nach Feng Shui ausrichten so.

Ja, ich habe in der Woche meine Kontaktlinsen getragen, bin Auto gefahren, habe mein Handy und - wie man merkt - Computer benutzt (habe ich im Internet mit Holz- bzw. Bambustastatur und -Gehäuse gefunden), meine Zahnbürste und Zahnpasta. Meine Möbel stehen auch noch und nackt, und barfuß war ich auch nicht unterwegs. Falls ich doch noch ins Blockhaus im Wald umziehe, lass ich mit der in der letzten Woche erworbenen Müsliverteilungstaktik einen Wegweiser zurück. Ich denke, die Versuchung ist allerdings gering.

Es geht ja auch nicht darum, das Material an sich zu verteufeln, sondern den von der Industrie betriebenen und vor allem unseren / meinen persönlichen Umgang mit dem Material kritisch zu hinterfragen. Brauche ich den neue Pulli, oder finde ich den einfach nur schick? Und bin ich mir dieser Frage zumindest bewusst und freue mich dann nachher auch wirklich und lange so an einem einfach nur aus schierer Begeisterung gekauften Stück, dass es für mich die richtige Entscheidung war?

22.2.13 19:17
 


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